Wie sich ein Westschweizer KMU auf dem Markt behauptet


Das Geschäft läuft gut für das Westschweizer KMU THE Machines Yvonand SA (THE Machines). Lieferengpässe und hohe Rohstoffpreise stellen es dennoch vor Herausforderungen. Um auf dem Markt zu bestehen, sind attraktive Zahlungsbedingungen gefragt. Die SERV bietet dazu Lösungen.

06.04.2022

«Es ist eines unserer besten Jahre», sagt Jehona Gaçaferi, Export & Financing Specialist beim KMU THE Machines Yvonand SA (THE Machines). Der Umsatz verzeichnet seit zwei Jahren ein starkes Wachstum. Und doch machen sich seit einiger Zeit vor allem aufgrund der Pandemie neue Herausforderungen bemerkbar: Zu schaffen machen dem KMU Verspätungen bei der Lieferung von elektronischen Komponenten. Hinzu kommen steigende Rohstoffpreise, was auf die Marge drückt. Als Schweizer Unternehmen bewegt es sich zudem im oberen Preissegment. Das macht THE Machines mit einem qualitativ hochwertigen Angebot und attraktiven Zahlungsbedingungen wieder wett. Letztere sind dank der Unterstützung der SERV möglich.

Attraktive Zahlungsbedingungen dank Exportrisikoversicherung

Doch wer ist THE Machines eigentlich? Beim KMU dreht sich alles um Rohre und Leitungen. So banal das klingt, so ausgeklügelt sind die Lösungen des Westschweizer Unternehmens nahe des Waadtländer Industriegebiets Yverdon-les-Bains. Mit Herzblut entwickelt es komplette – manchmal massgeschneiderte – Produktionslinien zur Herstellung von Schläuchen für die Tröpfchenbewässerung und mehrschichtigen Rohren für unterschiedliche Anwendungsbereiche. THE Machines ist zudem Pionier im Schweissen von Röhrchen im Mikromillimeterbereich und schwer zu verarbeitenden Legierungen.
 

«Wir sind sehr dankbar um die Unterstützung der SERV, weil wir ohne sie vermutlich einige Aufträge ablehnen müssten.»
Jehona Gaçaferi, Export & Financing Specialist, THE Machines Yvonand SA

 

Die Kunden sind über die ganze Welt verteilt. Diese leisten in der Regel nur minimale Anzahlungen und fordern manchmal Bankgarantien in Millionenhöhe für den Kauf einer Produktionslinie. Solche Grossaufträge kann das KMU, bestehend aus 60 Mitarbeitenden, nicht alleine stemmen. Das lässt seine Kreditlimite bei der Bank schlicht nicht zu. Seit Jahren greift THE Machines deshalb regelmässig auf die Versicherungen und Garantien der SERV zurück. «Wir sind sehr dankbar um die Unterstützung der SERV, weil wir ohne sie vermutlich einige Aufträge ablehnen müssten», erklärt Jehona Gaçaferi. Dank dieser Unterstützung kann das Unternehmen auch in risikobehaftete Märkte gehen und seinen Käufern mehrjährige Zahlungsfristen zu tiefen Zinsen offerieren. Auch Bankgarantien sind so kein Problem und THE Machines’ Liquidität bleibt dabei unangetastet. Die Zusammenarbeit besteht bereits seit Zeiten der Exportrisikogarantie (ERG), der Vorgängerin der SERV. Jehona Gaçaferi kommentiert: «Ich schätze das Vertrauensverhältnis, das sich über die Jahre entwickelt hat, enorm. Die Berater der SERV reagieren immer schnell und zeigen sich flexibel, was für die Abwicklung unserer Geschäfte unabdingbar ist.»

Eine neue Strategie

Bis vor wenigen Jahren entfiel ein Grossteil der Lieferungen auf den Landwirtschaftssektor. Mittlerweile sind auch Anwendungen für Sanitäranlagen, Heizungen, die Luftfahrt oder Telekommunikation immer gefragter. Die Maschinen für diese neuen Anwendungsbereiche erfordern hohe Investitionen. Immer grossvolumiger sind somit die Aufträge. Das ist erfreulich, doch eine Anpassung an die Bedingungen dieser neuen Märkte ist unerlässlich. THE Machines hat deshalb eine neue Strategie eingeführt. Wo früher das Credo Stabilität und Sicherheit war, setzt das Unternehmen künftig zudem auf Diversifikation und Wachstum. Das ist auch mit einem erhöhten Liquiditätsbedarf verbunden. Jehona Gaçaferi sagt: «Wir zählen deshalb auf die SERV, um uns in dieser Wachstumsphase zu begleiten.»