Geschäftsbericht 2015: SERV verzeichnet Prämienrückgang

Heute hat der Bundesrat den Geschäftsbericht 2015 der SERV genehmigt. Der überbewertete Schweizer Franken, finanzielle Engpässe bei vielen öffentlichen Haushalten und politische Unruhen führten dazu, dass 2015 Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen im Industrie-, Energie- und Infrastrukturbereich hinausgeschoben oder zurückgestellt wurden. Entsprechend sank die Nachfrage nach Schweizer Gütern. In der Folge ging auch der Bedarf für Versicherungen von Grossgeschäften bei der SERV zurück.

Die Zahl der versicherten Geschäfte bei der SERV ist gegenüber dem Vorjahr zwar leicht angestiegen. Aber das Volumen der Geschäfte und somit die Prämieneinnahmen sind aufgrund fehlender Grossprojekte gesunken.

Dennoch hat die SERV mit einem Unternehmenserfolg von 60,1 Mio. Franken ein gutes Ergebnis. Das verdankt sie einem geringen Schadenaufwand, einem Zinsertrag von CHF 19,8 Mio. und einem Prämienertrag von immer noch CHF 58,9 Mio. Die SERV verfügt per Ende 2015 über eine gute Kapitalbasis. So zeichnete sich im vierten Quartal wieder eine erhöhte Nachfrage nach Grundsätzlichen Versicherungszusagen ab. Der vom Bundesrat festgesetzte maximale Verpflichtungsrahmen von 12 Milliarden war Ende 2015 zu 89 Prozent ausgenutzt. Aufgrund der gestiegenen Nachfrage hat der Bundesrat die Erhöhung des Verpflichtungsrahmens auf neu 14 Milliarden Schweizer Franken bewilligt. So kann die SERV ihrem gesetzlichen Auftrag zur Unterstützung der schweizerischen Exportwirtschaft auch in einem anspruchsvollen Umfeld nachkommen.

Den Geschäftsbericht der SERV finden Sie auf unserer Website. Gedruckte Exemplare in deutscher, französischer und englischer Sprache können Sie kostenlos bei Viviane Gnuan bestellen.