Delkredererisiko
Beim kommerziellen Risiko (Delkredererisiko) handelt es sich um die Zahlungsunfähigkeit bzw. -verweigerung eines Käufers respektive Garanten. Die SERV deckt das Delkredererisiko von staatlichen Abnehmern oder privaten Käufern, die öffentliche Aufgaben erfüllen. Zusätzlich kann die SERV auch die klassischen privaten Käuferrisiken absichern, d.h. für Exporte an private Abnehmer, die keine öffentlichen Aufgaben erfüllen, muss nicht mehr zwingend eine Garantie einer von der SERV akzeptierten Bank vorliegen. Der Entscheid, ob das private Käuferrisiko gedeckt werden kann, ist dabei vom Resultat der entsprechenden Bonitätsanalyse abhängig.
Das Delkredererisiko umfasst die Zahlungsunfähigkeit oder -verweigerung von
- Staaten, Gemeinden und anderen öffentlich-rechtlichen Körperschaften,
- Betrieben des privaten Rechts, die ganz oder überwiegend öffentlich-rechtlichen Körperschaften gehören oder öffentliche Aufgaben erfüllen (Public Utilities wie Elektrizitätswerke, Kehrichtverbrennungsanstalten, usw.),
- SERV-genehmen Banken,
- privaten Käufern.
Stand: 14.11.2008




