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Ilisu Projekt, Türkei

Exportrisikoversicherungen für Wasserkraftwerk Ilisu beendet

Die Exportrisikoversicherungen von Deutschland, Österreich und der Schweiz für das Ilisu-Projekt sind beendet. Die an diese Versicherungen geknüpften Auflagen im Bereich der Umwelt, Kulturgüter und Umsiedlung konnten trotz teilweise erheblicher Verbesserungen innerhalb der vertraglich festgelegten Frist nicht erfüllt werden.
Die Exportkreditagenturen haben seit Beginn des Verfahrens strenge Anforderungen an die Übernahme der Exportrisikoversicherungen gestellt. Wichtigstes Ziel war, die Auswirkungen des Kraftwerksprojektes auf die in der Region lebenden Menschen sowie auf Umwelt und Kulturgüter zu minimieren und die dafür geltenden Standards der Weltbank zu erfüllen. Um diesem Anliegen vor dem Hintergrund der wiederholten Verzögerungen bei der Umsetzung der Massnahmen Nachdruck zu verleihen, haben die Exportkreditagenturen im Dezember 2008 die Konsortien angewiesen, die Bau- und Lieferverträge zu suspendieren und die vertraglich vorgesehene letzte Frist von 180 Tagen zur Umsetzung dieser Standards eingeleitet. Diese Frist ist am 6. Juli 2009 abgelaufen.
Die SERV hatte für dieses Projekt in der Türkei Lieferungen und Ingenieurleistungen im Wert von 225 Mio. CHF für Alstom, Colenco, Maggia und Stucky versichert.

Stand: 14.07.2011

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